«Die Franzosen haben Lust auf Krieg»
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«Die Franzosen haben Lust auf Krieg»
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«Die Franzosen haben Lust auf Krieg»

Michel Houellebecq ist einer der erfolgreichsten und bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart. Hier spricht er über das vergiftete Klima in Frankreich, die direkte Demokratie, die Islamisierung des Abendlandes und das Rätsel der ewigen Liebe.
Wie eine Krabbe trippelt er seitlich übers ­Podium und nimmt seinen Preis entgegen. Die Frank-Schirrmacher-Stiftung ehrt Michel Houellebecq als «Anreger und Visionär» für sein Werk von «analytischer Tiefe und pro­vokativer Originalität». Verlegen lächelnd drückt er auf der Berliner Bühne seinen Dank aus, in dem für ihn typischen nuschelnden Ton. Umso explosiver sind die Worte, die in seiner Danksagung folgen. Die öffentliche Debatte in Frankreich sei vergiftet. Die Linke sei «aggressiver und bösartiger» geworden. Houellebecq spricht von «Hass» und «Hexenjagd». Die Gejagten, das seien er und seine zwei verstorbenen Freunde, die Schriftsteller Maurice Dantec und Philippe ...
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