Frau Herman, was ist mit Ihnen passiert?Können Sie konkreter werden?
Im ersten Buch waren Sie angriffig, jetzt, im zweiten Buch, kommen Sie mir vor wie die Pressesprecherin des Papstes.Echt? Das liegt daran, dass wir denselben Chef haben. Womit nicht die Kirche gemeint ist.
Sie rufen zur «Versöhnung» der Geschlechter auf, zum Beenden der «Grabenkämpfe» zwischen Feministinnen und anderen Frauen, Sie predigen die «Nächstenliebe».Ich vermisse, dass in der Öffentlichkeit über diese Dinge gesprochen wird. Wir reden nur noch über Leistungsmaximierung, Gewinne, Kostensenkung – aber es geht nicht mehr um den Menschen und sein Innerstes.
Aber warum sind Sie so harmoniesüchtig?Ich besc ...