Bevor 1971 das Frauenstimmrecht auf eidgenössischer Ebene eingeführt wurde, gab es zahlreiche Argumente dagegen, die aus heutiger Sicht reichlich absurd erscheinen: Die Politik sei ein zu schmutziges Geschäft für Frauen, hiess es. Sie könnten ihre Weiblichkeit verlieren, wenn sie am politischen Geschehen teilnähmen. Mittlerweile beteiligen sich bei Wahlen und Abstimmungen fast ebenso viele Frauen wie Männer: An den letzten Nationalrats- und Ständeratswahlen 2007 beteiligten sich 43 Prozent der Frauen, was beinahe ein gleich hoher Anteil war wie bei den Männern (47 Prozent). Dass die Frauen damit ihre Weiblichkeit verloren hätten, behauptet kaum jemand mehr.
Interessanter ist die F ...