Es geschah an einem Sommerabend mitten in der Bundesstadt Bern, nahe des linksalternativen Kulturzentrums Reithalle, eines beliebten Ausgeh-Orts. Ein junger Mann aus Westafrika wird von anderen jungen Männern attackiert, ohne Vorwarnung. Sie schlagen ihn ins Gesicht. Die Folgen des Gewaltakts: ein Schädel-Hirn-Trauma, ein dreifach gebrochener Unterkiefer und ein gebrochenes Jochbein. Fünf Wochen liegt er im Spital, bei der Polizei meldet er die Tat aber nicht.
Etwas anders liegt der Fall eines sechzigjährigen Anwalts, der Mitte September 2015 abends gegen acht durch einen ruhigen Zürcher Park geht – auf dem Heimweg von der ÂArbeit. Plötzlich wird er angegriffen und Âbrutal zusamme ...