Kairo, der 18. März 1826, ein Freitag. Später Nachmittag. Rifa’a al-Tahtawi, ein beflissener junger Imam mit dunklem Vollbart und grossen Augen, wartet am Nilufer in der Menge mit seinen Kollegen. Viel Lärm, viele Tränen. Abschiedsstimmung. Schliesslich besteigen die Reisenden die kleinen Boote, die auf sie warten, und los geht’s. Nach vier Tagen kommen sie in Alexandrien an, und dort gehen sie an Bord eines Segelschiffs mit Reiseziel Europa, genauer gesagt: Paris.
Europa hatte gelernt, nein zu sagen: Napoleonische Truppen in Kairo, 1798.
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