Der Fürst von Monaco hatte ein Techtelmechtel. Auf dem Gerüchtemarkt der Palastgeheimnisse verlautete: Honoré III. liebte die Marquise de Brignole, eine verheiratete reiche Genueserin, die auch noch fünf Jahre älter war als er, und die Herzensdame machte ihm klar: Sie würde sich nie scheiden lassen. Aber die Grimaldis brauchten einen Erben.
So geht das nun seit Jahrhunderten. Honoré, der bereits als 13-Jähriger auf den Thron gesetzt worden war, als sanfter Junge mit träumerischem Blick, wie die Überlieferung sagt, und später eine Offizierskarriere in fremden Heeren einschlug, weil er es in der Langeweile Monacos nicht aushielt, fand die rettende Idee: Um seine geliebte Italienerin ...