Der Mensch ist ein migrierendes Wesen. Seit er aufrecht gehen konnte, trieb es ihn aus seiner Heimat Afrika in die Welt hinaus, auch nach Europa. Wie diese Migration vor sich ging und wie die Einwanderung die Europäer genetisch prägte und veränderte, das erforscht Johannes Krause, Direktor des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena und mit 39 Jahren einer der Stars auf dem noch jungen wissenschaftlichen Feld der Archäogenetik. Krause entschlüsselt aufgrund winziger Knochenproben das Erbgut jahrtausendealter Skelette und liefert damit überraschende Erkenntnisse zur frühen Vergangenheit des Menschen.
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