Mit riesigem Aufwand bewerben Bundesämter und Interessenorganisationen die Energiestrategie des Bundesrats. Mehr und mehr stimmen auch Wissenschaftler in das einseiÂtige Propagandakonzert ein, allen voran die ETH und der Nationalfonds mit seinem Forschungsprogramm 70/71. Der Energieverbrauch pro Person und Jahr solle zwischen 2000 und 2035 um 35 Prozent sinken, der Stromverbrauch ab 2020 stabilisiert werden. So weit das hehre Ziel. Doch darüber, auf welchem Weg es zu erreichen sei, herrscht auch drei Jahre nach Start des leuthardschen Mammutprojekts unter den Befürwortern nicht einmal ansatzweise Einigkeit.
Ein erschütterndes Zeugnis der Zerstrittenheit legt die neueste Ausgabe der Zei ...