Der seit 1994 an der London School of Economics Internationale Geschichte lehrende amerikanische Neuzeithistoriker MacGregor Knox zeichnet sich schon seit Jahren dadurch aus, dass er sich einem brennenden Thema des zwanzigsten Jahrhunderts, den Diktaturen in Italien und Deutschland, immer wieder in vergleichenden Studien gewidmet hat. Nun hat er sich entschlossen, in einer zweibändigen Synthese eine Bilanz der Forschung zu ziehen. Bereits nach dem ersten, bis 1933 führenden Band kann man von einem Meisterwerk sprechen.
Bei seinem Unternehmen beschränkt sich Knox nicht etwa darauf, mit dem üblichen Einstieg, dem Ersten Weltkrieg und seinen Folgen in beiden Ländern, zu beginnen. Mit lang ...