Sie wollten sich überflüssig machen, sagten die Idealisten, die in den 1980er Jahren in der Schweiz die vielen bunten grünen Parteien aufbauten. Zumindest diesen Erfolg können sie feiern: Wie es vor dreissig Jahren die Grünen nicht brauchte, um gegen das Waldsterben zu kämpfen, das nicht stattfand, so braucht es sie auch heute nicht, um für eine Klimapolitik zu eifern, die nirgends hinführt.
Im letzten Vierteljahrhundert teilten sich die Roten und die Grünen in ihrem Kampf gegen die Marktwirtschaft die Stimmen auf. Der gemeinsame Wähleranteil von Sozialdemokraten und Grünen stieg seit 1991 von 24,6 Prozent zwar leicht an auf den Rekordwert von 30,7 Prozent nach dem Hitzesommer von ...