Denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns (Markus 9, 40). – Dieser Spruch ist die Pointe eines kurzen Gesprächs zwischen Jesus und dem Jünger Johannes. Johannes hat einen Mann beobachtet, der im Namen Jesu Geister austrieb, und wollte es ihm verbieten, weil er nicht zur Jüngerschar gehörte. Jesus lehnte ein solches Verbot ab und stellte klar, dass es nicht auf den richtigen Stallgeruch, sondern auf das richtige Tun ankommt. Dem Ziel und dem Frieden zuliebe solle man weniger auf das Trennende und mehr auf das Gemeinsame achten. Der Frieden fällt ja nicht wie ein Meteor vom Himmel, sondern wächst aus ständig laufenden Ausgleichs- und Klärungsprozessen heraus.
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