Sechs Spielfilme drehte er bisher, doch erst mit seinem Alptraum «The Machinist», für den Hauptdarsteller Christian Bale dreissig Kilo abnahm, um als gebeuteltes Nightmare-Opfer zu überzeugen, wurde er auch hierzulande ein Begriff: der Independent-Regisseur Brad Anderson. Auf Festivals wie dem Sundance wurden seine Filme herumgereicht, in den USA jedoch nur in ausgewählten Kinos gezeigt – das Schicksal konsequenter Unabhängiger. «Mein erster Film», so Anderson, «hat 50000 Dollar gekostet und war typisch für die Branche. Normalerweise schreibe, inszeniere und schneide ich meine Filme selbst, sie sind also mein Ding.» Trotzdem wäre er grösseren Budgets, wie viele seiner Kollegen ...