Wie es sich gehört, fingen auch die Habsburger bescheiden an, mit einem Eigenamt von gerade mal 36 km2, begrenzt von Reuss, Aare, Kestenberg und dem Kaff Brugg als Kapitale. Der Legende nach hauste die Familie auf der anbei liegenden Altenburg, baute sich aber bereits um 1020/30 die Habsburg. 1108 begleitet ein Otto, Graf von Havichsberg, den deutschen König Heinrich V. auf einem Kriegszug gegen die Ungarn. Sein Sohn Werner ist der erste Habsburger, der sich nach seiner Burg nennt.
Mit ihrem repräsentativen neuen Sitz, der Gründung von Klöstern (Muri, Ottmarsheim) und dem Bau weiterer Burgen dokumentierten die anfänglich kleinen Landgrafen aus der Südwestecke des Reiches ihren Wille ...