Die Hässlichen arbeiten beim Staat
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Die Hässlichen arbeiten beim Staat
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Die Hässlichen arbeiten beim Staat

Um vorwärtszukommen im Leben, sollten die Leute mehr in ihr «erotisches Kapital» investieren, schreibt die britische Soziologin Catherine Hakim. Ihre Thesen lösten wilde Debatten aus. Ihr provokativster Befund: Der Staat zieht ungepflegte, unattraktive Menschen an.
Anna verlor ihren Job als Analystin ­einer Bank und musste hart an sich arbeiten, um eine neue Stelle zu finden. Sie ass weniger, trainierte, verlor Gewicht und sah bald zehn Jahre jünger aus. Sie ging zum Coiffeur, tönte sich ihre Haare und legte sich einen neuen Kurzhaarschnitt zu, mit dem sie viel lebendiger aussah. Sie kaufte sich einen teuren Anzug, der ihre ­Figur betonte und der sie in den Bewerbungsgesprächen attraktiv und selbstbewusst machte. Drei Monate später hatte sie ­einen Job gefunden, in dem sie fünfzig Prozent mehr verdiente als im alten. Mit der Geschichte von Anna beginnt Catherine Hakim ihr neues Buch «Honey Money – The Power of Erotic Capital». Die britisch ...
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