Für Selbstzweifler und Störenfriede ist kein Platz in der weiten Reithalle. Im aargauischen Holziken feiert die Gemeinde der Schweizerischen Volkspartei (SVP) sich, wie sie ist und sein will: 1500 Personen, davon rund ein Viertel Frauen, auch sehr junge, lachen und klatschen am 23. August den laut referierenden und diskutierenden, meist älteren Männern auf dem Podium zu. Auf der Bühne preisen zur Melodie von «Yellow Submarine» der Beatles rund vierzig SVP-Parlamentarier schon die künftige Wucht der Partei: «Mir sind bald di stärchschti Fraktion, dänn das isch dä Lohn vo de Nation.» Als eine Zugabe verlangt wird, drängt die einzige Frau im Jubelchor, die Berner Nationalrätin Ur ...