Noch befindet sich das Gesetz, das extremistische Zeichen verbietet, erst in Planung, doch längst ist die einschlägige Szene auf alternative Formen ausgewichen. Sie bezeichnet sich als «national gesinnt» statt «nationalsozialistisch»; sie behauptet, HJ stehe für «Helvetische Jugend», wo doch jedes Kind weiss, dass «Hitlerjugend» gemeint ist; sie zieht beim Führergruss pro forma zwei Finger ein, wobei nur Naivlinge die Geste als Schwur (wofür auch?) missdeuten. Wenn das Verbot nicht zum Papiertiger verkommen, wenn nicht bloss die Form, sondern der Inhalt bekämpft werden soll, stellen sich also noch ein paar Fragen.
Hakenkreuze lassen sich vielleicht per Dekret eliminieren, doch ...