Schwierig, bei den beiden nicht an ein altes Ehepaar zu denken, an jenem Punkt des gegenseitigen Verständnisses angelangt, wo eigentlich gar nichts mehr gesagt werden muss. Das eben könnte das Problem sein, wo es um die Kunst des Dialogs geht. Von wegen. Vor vierzig Jahren überzeugte Manfred Eicher Chick Corea und Gary Burton gegen einigen Widerstand, sich im Studio zu einem Duo zu treffen. Damals ein Wahnsinnsunternehmen, in den Augen amerikanischer Produzenten. Allein, «Crystal Silence», so hiess die frühe ECM-LP, erhielt nicht nur einen «Grammy». Das subtile Interaktionsgeflecht der beiden, deren musikalische Formsprache auf Piano und Vibrafon verwandt genug war, um Intimität, ...