Die hohe Kunst des Risikos
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Die hohe Kunst des Risikos
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UBS

Die hohe Kunst des Risikos

Er katapultierte die UBS in den USA nach vorn. Sein Wirken bescherte der Schweizer Grossbank allein im letzten Jahr über drei Milliarden Dollar Umsatz. Jetzt verlässt das Investment-Genie Ken Moelis die Bank. Hinter dem Abgang steht ein Konflikt der Kulturen.
Kenneth Moelis hat eine gute Arbeitsmoral. Manchmal hastet der Banker in nur 36 Stunden um den halben Globus. Von Los Angeles fliegt er nach New York, hat dort eine Besprechung, reist dann weiter nach London, wo er einen anderen Kunden trifft, bevor er direkt nach Los Angeles in sein Büro zurückkehrt. Mitunter ist seine Hingabe noch grösser: Einmal annullierte der vierfache Vater kurzfristig seine Familienferien, weil ihn ein Kunde unbedingt sehen wollte. Immerhin war es der amerikanische Milliardär und Firmenjäger Carl Icahn, und aus dem Treffen ergab sich später ein milliardenschwerer Deal. Moelis’ Engagement hat seinen Preis. Der 48-jährige Amerikaner mit dem südländischen Ein ...
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