Reykjavík, ein trüber Novembertag im Katastrophenjahr 2008. Hrolfur Jonsson, Direktor der Öffentlichen Werke in der Stadtverwaltung, erklärt dem Schweizer Journalisten die Folgen, die der Crash für die Stadt hat. Die Kasse ist leer, Kredite aufzunehmen, kann man vergessen. Nach der Pleite seiner drei Grossbanken ist Island praktisch bankrott. Die Banker hatten sich auf den europäischen Finanzmärkten als wichtige Player aufgespielt und sich verzockt. Jetzt ist die isländische Krone im Keller, der Aussenhandel ist zusammengebrochen. Die braven Bürger, die ihre Häuser und Jeeps auf Pump in Euros gekauft haben, können die Raten nicht mehr ...