Der Internationale Währungsfonds IWF, der wegen seiner milliardenschweren Kreditgesuche an die Mitgliedsländer auch in der Schweiz für Schlagzeilen sorgt, wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs geschaffen. Damals einigten sich 44 Länder im Rahmen des Bretton-Woods-Abkommens auf fixe Wechselkurse ihrer Währungen gegenüber dem Dollar, dessen Wert seinerseits an den Goldpreis gebunden war. Damit sollten günstige Voraussetzungen für die Liberalisierung des Welthandels geschaffen werden. Jedes einzelne Land sollte mit seiner Geld- und Fiskalpolitik dafür sorgen, dass sein Wechselkurs gegenüber dem Dollar sich innerhalb einer Bandbreite von einem Prozent bewegte. Zur Umsetzung und Über ...