Ein winziges Insekt versetzt die Churer Stadtoberen in helle Aufregung. Der Schauplatz liegt in den Alpen, in den klimatisierten Büros der Kantonshauptstadt rotieren die Paragrafenmaschinen. Das Resultat: ein Impfzwang.
Geschützt werden soll vor der Blauzungenkrankheit. Das Virus wird von winzigen Stechmücken übertragen, sogenannten Gnitzen. Betroffen sind ausschliesslich Wiederkäuer, allen voran Kühe und Schafe. Im direkten Kontakt können sich die Tiere nicht infizieren. Der Mensch wird nicht angesteckt. Auch nicht durch den Verzehr von Milch oder Fleisch.
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