Die irre republikanische Armee
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Die irre republikanische Armee
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IRA

Die irre republikanische Armee

Die Zeit der grossen Anschläge ist vorbei, nicht aber die IRA selber: Mit Mafiamethoden, Lynchjustiz und permanenter Einschüchterung verteidigt sie ihr ideologisches Territorium. Warum bloss halten die Iren der brutalen Desperadotruppe noch immer die Treue?
Es war brillantes Polittheater, das Gerry Adams am Wochenende auf der Ard Fheis, dem Parteitag von Sinn Fein, in Dublin inszeniert hatte. Unter tosendem Beifall der Aktivisten führte der Sinn-Fein-Präsident die fünf McCartney-Schwestern in die Konferenzhalle, deren Bruder Robert Ende Januar in einer Kneipe in Belfast auf bestialische Weise von Mitgliedern von Sinn Fein und der IRA ermordet worden war. Das Verbrechen hatte im Norden wie im Süden der Grünen Insel Abscheu ausgelöst. Die Schwestern entfalteten eine wirkungsvolle Kampagne gegen die Mafiamethoden der Irisch-Republikanischen Armee (IRA). In republikanischen Hochburgen Nordirlands begann es wegen des mutigen Protestes dieser ...
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