Die Irrtümer von Moskau
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Die Irrtümer von Moskau
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Die Irrtümer von Moskau

Barack Obama schmeichelt russischen Grossmachtsgefühlen. Kein Wunder, spricht man in Moskau von Neustart und Harmonie. In Wahrheit hat der US-Präsident dem Kreml nichts von Substanz abgerungen. Seine Vision einer atomwaffenfreien Welt versperrt ihm den Blick auf die Realität.
Ob er ihm auch so tief in die Seele geblickt hat wie weiland Bush Putin bei seinem ersten Treffen? Man weiss es nicht. Aber das Ergebnis klingt irgendwie bekannt: «Ich vertraue ihm», sagte Obama am Montag in Moskau über Russlands Präsidenten Medwedew. Der amerikanische Gast massierte gehörig die russische Seele. Medwedew durfte Russlands Anspruch untermauern, Ordnungsmacht von globaler Geltung zu sein. Dazu wurden salbungsvolle Worte gesprochen. «Ich finde ihn direkt», flattierte Obama, «sehr professionell.» Bei so viel «gefühlter» Politik schwant einem Ungemach. Hat sich Obama wie sein Vorgänger täuschen lassen? Noch bevor er in Moskau eintraf, kam ein Attest von höchster Wa ...
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