Die kalte Hand des Regulators
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Die Weltwoche

Die kalte Hand des Regulators
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Die kalte Hand des Regulators

Wenn es um die Finma geht, wagt sich naturgemäss kein Bankier öffentlich aus der Reserve. Doch in der Branche rumort es: Der asketische Finma-Chef Patrick Raaflaub habe die Qualität verbessert, aber er sei von regulatorischem Eifer getrieben und gefährde ernsthaft den Finanzplatz Schweiz.
Es war der vorläufig letzte Donnerschlag im Fall Adoboli: Vor zehn Tagen verfügte die Schweizer Finanzmarktaussicht (Finma), dass die UBS die Entscheidungen im Zusammenhang mit ihrer Investmentbank nicht mehr allein treffen soll, sondern der Aufsichtsbehörde zur Genehmigung vorlegen muss. Noch interessanter als die Verfügung war die kleinlaute Antwort der Bank: Man respektiere die Massnahmen. Nicht im Leisesten schien Kritik an der Finma durch. Die Autorität des Regulators schlug voll durch. Der Vorgang ist sympto- matisch für die Machtverhältnisse im Finanzgewerbe. Die Banken sind stumm, die Aufseher greifen durch. Die Weltwoche hat mit Bankiers, Wirtschaftsanwälten und einer Quelle ...
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