Al Gore ist zurück. Bart ab, Florida-Fiasko weggesteckt, Ziel neu datiert: Präsidentschaftskandidatur 2004. Seit drei Wochen entgeht man ihm nicht mehr. Unerbittlich lächelt er auf allen Kanälen und macht hölzerne Scherze, die ihm ein PR-Berater verordnet hat, damit er volksnäher wirkt.
Gore sagt, künftig werde er ungeschminkt sagen, welche Lösungen er für das Land für am besten halte, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn sie ihn spöttisch fragen, ob er das frische Blut sei, das den Demokraten dringend Not tut, zitiert er Bob Dylan: «I was so much older then, I’m younger than that now.»
Aber Al Gore wirkt nicht volksnäher oder jünger, spontan schon gar nicht. Dafür unglaubl ...