Acht Ehrendoktortitel und 32 Kunstpreise hat Louise Bourgeois bis jetzt gesammelt, darunter solch kapitale Auszeichnungen wie «Praemium Imperiale», den «Goldenen Löwen von Venedig» und Präsident Clintons Nationale Medaille für Kunst. Fachleute schwärmen von der wichtigsten Künstlerin schlechthin und räumen ihrem Werk einen Ehrenplatz zwischen Bernini, Rodin, Picasso, Brancusi und Giacometti ein. Ihre Ausstellungen, auf Jahre vorausgeplant und global verteilt, empfindet jedes Museum als eine besondere Ehre. Louise Bourgeois ist die letzte widersprüchliche Klassikerin. Die Geschichte ihres Erfolges hat eine gewisse Logik, obwohl sie aus der Reihe zu tanzen scheint.
1982 – die Gen ...