Der Mond, das auffälligste Objekt am nächtÂlichen Firmament, machte schon auf unsere ÂAhnen so gewaltig Eindruck, dass sie mit einfachen Rechenübungen den ersten brauchbaren Kalender aus seinen Zyklen ableiteten. Sein geheimnisvolles An- und Abschwellen inspirierte zu Assoziationen über Vergänglichkeit und Neuanfang und lieferte die Vorlage für Schöpfungsmythen und Naturreligionen. Zugleich ist der kosmische Felsbrocken aber auch der Markstein für die menschliche Erfindungsgabe. Seine Geburtsstunde schlug vor 4,5 Milliarden Jahren, als ein riesiger Himmelskörper auf die Erde prallte und enorme Gesteinsmengen in die Erdumlaufbahn schleuderte. Es ist nur gut vierzig Jahre her, dass ...