Die Tragödie von Rupperswil lieferte den Journalisten reichlich Futter. Über eine Woche hinweg wurde nonstop aus dem Gerichtssaal berichtet. Die Online-Medien zeigten ein Interesse von noch nie dagewesenem Ausmass und ergründeten jeden noch so kleinen Aspekt dieses schauderhaften Verbrechens.
Verständlich, dass eine Wochenzeitschrift auch ein Stück vom Kuchen will. Dumm für sie, dass das Urteil ein Tag zu spät beziehungsweise. sechs Tage zu früh verkündet wurde. Worüber also berichten, wenn schon alles gesagt worden ist, was man hätte sagen oder vielleicht auch nicht hätte sagen müssen? Über den eigentlichen Protagoni ...