Jazz
Die Kunst der direkten Rede
Chris Potter (James Francies, Eric Harland) Circuits Trio: Sunrise Reprise. Edition EDN 1171
Chris Potter, geboren 1971 in Chicago, ist einer der gesuchten Tenorsaxofonisten (Flötisten, Sopranisten, Klarinettisten) zurzeit. Nach Anfängen im Post-Bop-Zusammenhang mit Partnern wie Red Rodney, Ray Brown, Jim Hall, James Moody, dann mit Paul Motian, Pat Metheny, Dave Holland oder der Mingus Big Band war er bald einer der überzeugendsten inside-out player, ein Logiker und instant composer, der Kontrolle und Verfügungsgewalt über seine Einfälle immer auch in Frage stellte oder sabotierte. Zwischen 2013 und 2017 erschienen von ihm drei Alben bei ECM: «The Sirens», «The Dreamer Is the Dream» und das ambitiöse Projekt «Imaginary Cities» mit einem stilistisch grenzen ...

