Was macht die alte Kunst der Interpretation von Standards aus, den Klassikern aus dem «Great American Songbook», in dem das Werk der Grossmeister des amerikanischen Songs, von George Gershwin bis Cole Porter, Jerome Kern, Harold Arlen und einigem anderen, versammelt ist, einem Kompendium von Songs, die man mit Fug das «musikalische amerikanische Unbewusste» nennen könnte? Es ist die Herausforderung to sing the song und darin gleichzeitig sich selbst auszudrücken, von der allbekannten Folie um eine grössere oder kleinere, jedenfalls unverkennbar persönliche Nuance abzuweichen. Die grössten Sängerinnen und Sänger sind Virtuosen in ...