Sie begannen Ihre öffentliche Karriere im Hilfswerk Médecins sans Frontières. Als junger Mann waren Sie die treibende Kraft bei der Gründung dieser Organisation. Was wollten Sie?
Es war Anfang der siebziger Jahre. Wir, diese Gründergruppe, trafen uns in Biafra, einem Teil Nigerias, der in einem schrecklichen Krieg mit der Zentralregierung lag. Für uns als Ärzte war die Lage unmöglich. Die Babys starben in unseren Händen. Dazu kam der Hunger. Wie viele starben? Niemand weiss es genau. Aber es waren gegen eine Million.
Und Sie dachten: «Ich muss etwas tun.»
Ja.
Sie waren damals ehrgeizig, Kommunist.
Nein, ich war kein Kommunist. Ich war ein kommunistischer Student gewesen, aber ...