Die Kunst des Waffenstillstands, Alain Bersets Skandale, Martin Heidegger, Interview mit Alexander Dugin, Tom Kummer trifft Balthasar Glättli
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Die Kunst des Waffenstillstands, Alain Bersets Skandale, Martin Heidegger, Interview mit Alexander Dugin, Tom Kummer trifft Balthasar Glättli

Intern

Die Kunst des Waffenstillstands, Alain Bersets Skandale, Martin Heidegger, Interview mit Alexander Dugin, Tom Kummer trifft Balthasar Glättli

Der Wunsch nach einem Ende des Tötens in der Ukraine wächst. Doch wie bewegt man die Erzfeinde an den Verhandlungstisch? Professor Robert Weibel, der 120 Regierungen und Schweizer Diplomaten in Konfliktmanagement geschult hat, wirft einen Blick auf Kriege der jüngeren Geschichte. «Waffenstillstand ist ein Instrument, kein Selbstzweck, man gewinnt Zeit, schöpft vielleicht auch Hoffnung, dass humanitäre Operationen gefahrlos durchgeführt werden können, Diplomatie und Verhandlungen eine Chance haben.» Die ersten Schritte seien die schwierigsten. «In der Regel beginnen Gespräche informell, unter dem Radar, nie öffentlich.» In seinem Essay legt er dar, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit der Frieden eine Chance bekommt. zur Story

Dieses magische Wir-Gefühl: Grünen-Chef Glättli.

Die Skandale von Bundespräsident Alain Berset (SP) betrafen bislang ausnahmslos sein Privatleben. Neu an den jetzt publizierten geheimen Befragungsprotokollen ist, dass es während der Pandemie anscheinend eine Beziehungskorruption zwischen Bersets Departement und dem Ringier-Verlag gab. Schlimmer: Mutmasslich liegen gesetzeswidrige Amtsgeheimnisverletzungen vor. Politisch am schwersten wiegt der Umstand, dass der Kommunikationschef von Alain Berset wohl Bundesrat Ignazio Cassis (FDP) beim Sonntagsblick denunziert und insbesondere dessen «Zickzackkurs» in der Corona-Politik angeschwärzt hat. Kann man sich so im Bundesratsgremium gegenseitig je wieder trauen? zur Story

Für die einen ist er der Rasputin des Kremlchefs, der Wladimir Putin Ideen einflüstert. Für die anderen steht er in der Tradition grosser slawophiler russischer Denker wie Lew Tolstoi oder Alexander Solschenizyn. Sicher ist, dass sich an Alexander Dugin die Geister scheiden. Woher er kommt, was er früher getan hat – all dies ist von Geheimnissen umgeben. So soll er entweder für den KGB oder als Strassenkehrer gearbeitet haben. Heute ist Dugin prominentester Vertreter des Eurasismus, einer Ideologie, die im eurasischen Kontinent ein traditionelles Gegengewicht zum dekadenten atlantischen Westen sieht. Dugin, der auch von Friedrich Nietzsche und Carl Schmitt beeinflusst wurde, lehnt den Liberalismus ab. Allerdings finden sich auch rechtsextreme Elemente im Denken Dugins, der früher die Nähe zu radikalen Organisationen wie der verbotenen Nationalbolschewistischen Partei Russlands gesucht hatte. Ob er tatsächlich Einfluss auf Putin hat, ist ungewiss. Offenbar hat er ihn nie persönlich getroffen. Allerdings gilt sein Standardwerk «Grundlagen der Geopolitik» als wichtiges Lehrbuch für angehende russische Generalstabsoffiziere. zur Story

Es war der erste Eistag des Winters. Balthasar Glättli trug eine grüne Mütze die gegen Braun tendierte, unser Autor eine ganz in Grün der Marke Rip N Dip - das Label mit der die Katze, die uns den Stinkefinger zeigt. Es ging entsprechend auch um die Frage, was noch grün ist an den Grünen – auf dem Weg zur Regierungspartei. Und um dieses magische Wir-Gefühl des Grünen-Chefs, das er auf der Kirchenfeldbrücke ziemlich emotionalisiert auf Englisch äusserte: «We are in this together!» zur Story

Wegen seiner Nähe zum Nationalsozialismus ist Heidegger in Verruf gerraten und droht im Giftschrank zu verschwinden. Doch seine Analysen menschlicher Existenz bleiben brillant. Vor allem kann man bei ihm lernen, wie eine ursprünglich emanzipatorische Idee einer kollektivisitschen Ideologie verfällt. Gerade das ist heute hoch aktuell. zur Story–63

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