Nach der Lektüre des Artikels «Etikettenschwindel für die Bauern» letzte Woche in der Weltwoche rieb sich jeder mit auch nur ein bisschen Sachkenntnis verwundert die Augen. Für ein Huhn solle es 280 Franken Direktzahlungen pro Jahr geben, bei 6000 Tieren – was üblich ist – bekämen Bauern also 1,6 Millionen Franken an Direktzahlungen. Wahrlich goldene Eier, die hier gelegt werden!
Es ist sehr bedauerlich, dass die Direktzahlungen, und damit auch die Bauern als deren Empfänger, infolge eines solch schlecht recherchierten und tendenziös geschriebenen Artikels in Verruf geraten.
Gehen wir einen Schritt zurück, und fragen wir uns: Warum bekommen die Bauern überhaupt Direk ...