Um halb acht sitzen wir im «Elmer» in Elm beim Frühstück und sind fast wanderfertig, da tritt der Herr Rhyner von der Hotelierfamilie an den Tisch und offeriert, uns ins hinterste Tal zu chauffieren, wo unser Passweg eigentlich erst anfängt. Sehr gern, Herr Rhyner, denn die Flachkilometer bis dorthin sind das Gegenteil von spektakulär. Der Amerikaner am Nebentisch, der denselben Weg hat, darf auch mitfahren, doch er lehnt kategorisch ab: I can’t do this. Eine Viertelstunde später fahren wir an dem Ore-gon-Mann vorbei. Unter einem monumentalen Gestellrucksack humpelt er Richtung Richetlipass.
Das Martyrium heisst «Schweizer Alpenpassroute», und die wahren Jünger liefern sich ihm ...