Nach den schweren Ausschreitungen von letzter Woche (sieben verletzte Polizisten, Sachschaden in Millionenhöhe) hüllte sich der Zürcher Polizeivorsteher Richard Wolff (AL) einen Tag und eine Nacht lang in Schweigen, bevor er sich zu folgendem Statement durchrang: «Das Ausmass von Gewalt, vor allem gegen Menschen, aber auch die Sachbeschädigungen sind inakzeptabel und machen mich tief betroffen.» Für einen linksÂalternativen Politiker, der im Februar 2010 bei der Gewaltorgie «Reclaim the Streets» (RTS) an der Seite seiner Söhne mitmarschiert war, ist das ein Schritt. Anfang Jahr hatte der Polizeivorsteher den schwarzen Block, der bei den RTS-Krawallen die Fäden zieht, noch als «i ...