Normalerweise führt Paul Thomas Anderson bei seinen Werken nicht nur Regie, er verfasst auch die Drehbücher. Für seinen neuen Film «Inherent Vice», basierend auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Pynchon, machte er eine Ausnahme und adaptierte einen literarischen Stoff, den viele in Hollywood für unverfilmbar hielten. Es ist die Geschichte eines kiffenden Privatdetektivs, wahrlich rauschhaft gespielt von Joaquin Phoenix, der sich im Los Angeles der siebziger Jahre auf die abenteuerliche Suche nach einem Immobilienhai sowie der verflossenen Liebe zu seiner Ex-Freundin begibt. Angelehnt an Klassiker wie «The Big Lebowski» von den Coen-Brüdern und Robert Altmans «The Long Goo ...