Wir müssen die Worte wieder ernst nehmen. Wer «überobligatorisch» sagt, meint wohl, dass etwas nicht mehr obligatorisch ist. Damit lösen sich einige Probleme bei der Zweiten Säule wie von selbst.
Und das geht so: Wir erklären den ganzen «überobligatorischen» Bereich einfach für «freiwillig». Nach jetziger Skala ziehen wir die Grenze bei einem Jahreslohn von 77400 Franken. Jener Teil des Jahreslohns, der darüber hinausgeht, wäre dann nicht mehr «überobligatorisch», sondern «freiwillig» versichert. Also von jedem Zwang befreit. Wir dürfen dann selber entscheiden, wie viel Geld wir von diesem Teil des Lohnes fürs Alter sparen wollen, in welcher Form wir dieses Geld anzuleg ...