Blickt man auf die geschichtswissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Nationalsozialismus zurück, ragen einige Klassiker hervor. Zu ihnen gehören Karl Dietrich Brachers «Auflösung der Weimarer Republik» und Martin Broszats «Der Staat Hitlers», dazu Ian Kershaws Hitler-Biografie, Michael Wildts Kollektivporträt des Reichssicherheitshauptamtes und Ulrich Herberts Studie über den Nazi-Juristen Werner Best als Inkarnation des intellektuellen Rechtsradikalismus.
Soeben ist nun zu dieser Spitzengruppe aussergewöhnlicher Forschungs- und Interpretationsleistungen die Studie von Adam Tooze über die Wirtschaft im Dritten Reich hinzugetreten. Man kann sagen: Zum ersten Mal ist das seit la ...