Um die illegale Einwanderung einzudämmen, haben der amerikanische Kongress und Präsident George W. Bush dem Bau einer 1200 Kilometer langen Mauer an der Grenze zu Mexiko zugestimmt, die sieben Milliarden Dollar kosten wird. Für den, der diese Zeilen schreibt und der sich von der Ansteckung der Wirklichkeit durch die Fiktion faszinieren lässt, könnte die Nachricht zauberhafter nicht sein. Warum? Weil man diese Mauer niemals bauen und weil sie sich im wundersamen Falle ihrer Errichtung als vollkommen nutzlos erweisen wird. Dies ist allen klar, den Parlamentariern, die ihr zugestimmt haben, ebenso wie dem amerikanischen Staatschef.
Weshalb also dieses ganze theatralische Getue? Weil am 7. ...