Die Juristin Cécile Buchmann* wurde vor drei Jahren unfreiwillige Zeugin eines Gesprächs zwischen zwei Arbeitskollegen. «Es war mir sofort klar, dass eine Intrige im Gang war: Meine Beförderung stand schliesslich kurz bevor», erinnert sich die heute 36-Jährige. «Cécile will offenbar schwanger werden», sagte ein Kollege. «Ticktack, ticktack, die biologische Uhr bei älteren Frauen», antwortete der andere. Buchmann vereinbarte sofort einen Termin bei ihrem Vorgesetzten. Bei der Besprechung am nächsten Tag kam sie auf Kinder zu sprechen und erwähnte ihr Missfallen gegenüber Kindern, auch den eigenen Neffen und Nichten gegenüber. Beim Satz «Mir macht es nichts aus, dass ich keine ...