Maria weint. Sie ist verlassen worden. Schon wieder. Es lief seltsam ab – wie immer.
Vergöttert hatte er sie. Maria war die Schönste, die Klügste, die Grösste gewesen. Er hatte die Finger nicht von ihr lassen können. Von Âeiner vierzehntägigen Reise brachte er ihr vierzehn Geschenke mit: eines für jeden Tag, an dem er nicht bei ihr war.
Seine Freunde mochten Maria. Seine Mutter schwärmte von ihr. Promotion, Geld. Anfang dreissig, aber noch keine Falten. Kunstgeschmack, Humor. Und am Wochenende fliegt sie zu Konferenzen: Meine Freundin Maria ist toll. Was um alles in der Welt war also passiert?
«Ich liebe dich nicht», sagte er.
Beruflicher Erfolg, private Misere
Maria gehört zu ...