Sie waren «die schönsten Kirchen der Welt» (Blaise Cendrars), «Vulkane des Lebens» (Malewitsch) – die Trefforte, Zentren des Schienenverkehrs, die Bahnhöfe. Ende des 19. Jahrhunderts waren sie Dampfkraftbasiliken, Eisengusspaläste, Kathedralen, Tempel aus Stahl, Glas, Bronze, Keramik. Hallen, ÂWartesäle, Speiselokale gross wie Ballsäle, Wintergärten, Einkaufspassagen. Wandgemälde, vergoldete Säulen, Stuckdecken, Glasmalereien, Plüsch und Schnörkel überall. Bahnhöfe waren der Triumph des Fortschritts.
Der Erste Weltkrieg ist Jahre vorbei, die Zukunftshoffnungen sind am Steigen, und in dieser Zeit lebt der zwölfjährige Hugo Cabret (Asa Butterfield) wie einst Victor Hugos ...