Am 17. Oktober 1989 traf ein Erdbeben der Stärke 7,0 die Bay Area im nördlichen Kalifornien. 63 Personen wurden dabei getötet. Am 13. 1. 2010 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,0 Haiti. 40 000 Tote sollen bereits bestattet worden sein, weitere 200 000 so die Befürchtungen liegen unter den Trümmern. Warum kamen vor zwanzig Jahren nur verhältnismässig wenige Menschen ums Leben, 2010 hingegen ereignet sich eine Tragödie apokalyptischen Ausmasses? «Das humanitäre Desaster ist keine Folge der Naturkatastrophe», sagt David Brooks, Kolumnist der New York Times, über die Hintergründe dieser Tragödie, «sondern liegt in der Armut.» Und er hat recht. Trotz Milliarden, welche die E ...