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US-Wahlen

Die Münzwurfstaaten

Da Präsidentschaftskandidaten die Wähler nur geringfügig beeinflussen können, konzentrieren sie sich auf die Staaten, die auf der Kippe liegen.
Nicht die Gesamtstimmenzahl entscheidet bekanntlich die amerikanischen Präsidentschaftswahlen, sondern das Mehr der Elektorenstimmen. Jedem Bundesstaat sind proportional zu seiner Bevölkerung eine Anzahl Elektorenstimmen zugeteilt, die - winner takes all - allesamt dem im Staate siegreichen Kandidaten zufallen. Obschon im Jahr 2000 der Demokrat Al Gore eine halbe Million Stimmen mehr auf sich vereinigte als George W. Bush, unterlag er mit 266 zu 271 Wahlmännerstimmen. 2004 machte Bush landesweit 3 Millionen Stimmen mehr als John Kerry, aber wenn Kerry in Ohio, wo fünfeinhalb Millionen zur Urne gingen, 120 000 Stimmen mehr für sich gebucht hätte, sässe der Demokrat heute im Weissen H ...
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