Gewissermassen unter dem Radarschirm dehnt sich die Nato weiter aus. Während die allgemeine Aufmerksamkeit auf ganz andere Dinge gerichtet ist, hat das westliche Verteidigungsbündnis soeben Montenegro eingeladen, der Allianz beizutreten. Sie hätte dann 29 Mitglieder.
Mit dem Beitritt des kleinen bergigen Landes an der Adria mit 620 000 Einwohnern werden keine strategischen Gewichte verschoben. Das montenegrinische Militär muss man mit der Lupe suchen. Das sieht man offensichtlich auch in Moskau so, obwohl sonst reflexartig mit dem Ausbruch des Dritten Weltkriegs gedroht wird, wenn die Nato wieder «näher an die russische Grenze» rückt.
Sie tut es diesmal nicht, schon aus geografisch ...