Die Berichterstattung über ausgelaufenes Öl ist dermassen formelhaft geworden (und ihr Tonfall entsprechend hysterisch oder apokalyptisch), dass es fast schon als Ketzerei empfunden wird, das Thema gelassen und unvoreingenommen anzugehen. Als geborener Ketzer und Liebhaber der Ozeane halte ich dafür, auf Katastrophen wie den Ölteppich, der jetzt in Spanien und vielleicht bald auch Frankreich angeschwemmt wird, fundiert und unter Wahrung der Verhältnismässigkeit zu reagieren.
Als Erstes sollten wir uns in Erinnerung rufen, dass Öl eine vollkommen natürliche Substanz ist. Es ist genauso sehr (oder genauso wenig) «chemisch» wie Olivenöl, Muttermilch oder Meerwasser. Als Zweites sollt ...