Wenn im Lausanner Palais de Beaulieu, wo Hunderte von Nestlé-Besitzern sich jährlich treffen, die üblichen Aktionäre ihre rituellen Nörgeleien («Abzockerei», «ungerecht», «unanständige Boni», «überrissene Saläre», «mehr Bescheidenheit») starten, dann lässt ein unaufgeregter Konzernchef Peter Brabeck die vorbereitete Grafik auflegen. Sie stellt den immensen Wertzuwachs dar, den der Multi während seiner Amtszeit erfahren hat, und die stolzen Dividenden, die in den letzten Jahren ausgeschüttet wurden. Er, der als kleiner Glaceverkäufer in Südamerika zum Unternehmen gestossen sei und nun an der Spitze des Konzerns dieses Rendite- und Entwicklungswunder organisiert habe, so ...