Der Ausdruck bedeutet so viel wie «Phantome» oder «Gespenster». Vor langer Zeit war das aber auch ein Schimpfwort für Afro-Amerikaner. Ohne an diese fatale Nebenbedeutung zu denken, benützt Silk das Wort, als er seine Präsenzliste durchgeht und feststellt, dass zwei Studenten stets durch Abwesenheit glänzen. Die Säumigen stellen sich fatalerweise als Schwarze heraus. Und der Professor sieht sich alsbald einer politisch-korrekten Intrige ausgesetzt, die zuerst seine Karriere, dann seine Existenz vernichtet.
Coleman Silk ist der Held des soeben auf Deutsch erschienenen neuen Romans «Der menschliche Makel» von Philip Roth. Obwohl bereits in den neunziger Jahren entstanden, liest sich ...