Seit meinen frühsten Erfahrungen mit Jazz hasste ich das Banjo. Ich hielt mich für einen Avantgardisten, verachtete das Dixieland-Revival und verehrte Charlie Parker (ohne von ihm viel mehr zu verstehen als das, was aus dem Blues kam – zugegeben eine wichtige Komponente).
Das Banjo war für mich der Inbegriff jener pausbäckigen Altherrenbands, in denen sich vornehmlich Westcoaster um ihren roten Kopf und Kragen bliesen. Das zickige Geschrammel, die gelegentlichen resonanzlosen Pizzicato-Einlagen des Banjos zogen mir die Schuhe aus. Dass das Instrument in den Anfängen des Jazz, zum Beispiel in Person des legendären Johnny St. Cyr beim jungen Armstrong (Hot Five, Hot Seven) ei ...