Vergeblich werfen sich die Fotografen auf den Spannteppich, vergeblich winden sie sich, wie getretene Würmer, nach links und nach rechts. Sepp Blatter sieht immer gleich aus – von oben und von unten, von vorn und von der Seite. Ein Mann, rundum verfestigt, in unerschütterlichem Einklang mit sich selbst und getränkt mit präsidialer Würde.
Doch Sepp Blatter steht nicht als Fifa-Boss vor der Presse. Er tut’s als Menschenfreund. Im einfachen, für alle verständlichen Touristenenglisch spricht er von der Not, die er auf seiner letzten Reise im Tsunami-zerstörten Asien erlebt hat. Von Fussballklubs, die um die Hälfte geschrumpft sind, und von Überlebenden, die er an verwüsteten Str ...